Ståle Sandbech und Spencer Whiting aka Gimbalgod – das Duo mit dem meisten Video-Output im Snowboarden. Wir haben einen Blick hinter die Kulissen von „StaleLIFE“ geworfen.

Die Video-Serie „StaleLIFE“ gehört zu den erfolgreichsten Youtube-Shows des Snowboardens. Wer einen Einblick in das Leben eines Snowboard-Pros bekommen möchte, wird von Stale Sandbech und seinem Filmer Spencer Whiting, besser bekannt als Gimbalgod, bestens unterhalten. Glücklicherweise unterscheidet sich die Show sehr von den vielen Vlogs, die es im Netz gibt, denn statt ständiger Selfie-Filmerei, folgt Spencer seinem Arbeitgeber mit der Kamera selbst über die größten Kicker und hat so einen ganz eigenen Look für die Videos geschaffen. Wir haben die beiden in Neuseeland erwischt, sie nach ihrem Erfolgsrezept befragt und wie lange es dauert, bis sie sich gegenseitig auf die Nerven gehen.

> Hier könnt ihr euch alle StaleLIFE-Episoden anschauen

Ståle Sandbech und Spencer Whiting bei der Arbeit | © Monster Energy
Ståle Sandbech und Spencer Whiting bei der Arbeit | © Monster Energy

Noch bevor ihr beiden zu dem berühmten Duo wurdet, das ihr heute seid, hast du, Stale, mit der RK1-Crew begonnen, Videos zu machen. Alek Østreng, Len Jørgensen und du seid miteinander aufgewachsen und habt eure Snowboard-Karrieren in einem kleinen Resort in der Nähe von Oslo begonnen. Heute habt ihr euch alle drei in sehr unterschiedliche Richtungen entwickelt. Wie oft trommelst du noch die alte Crew zusammen?
Ståle: Leider schaffen wir es wirklich nicht mehr oft. Im Sommer mehr als Winter. Wir haben sehr unterschiedliche Zeitpläne, besonders, seit Alek aufgehört hat Contests zu fahren. Aber wir versuchen, mindestens einmal im Jahr einen gemeinsamen Trip zu machen, wie etwa nach LAAX in den letzten beiden Jahren. Es wäre cool, wenn wir es öfter schaffen würden, aber es ist unrealistisch, auch gerade weil ich so viel unterwegs bin.

Warst du jemals wieder in Kirkerudbakken, dem kleinen Hügel, auf dem alles begann?
Ståle: Ja! Wir treffen uns fast jedes Jahr an Weihnachten dort, hiken und fahren alles, was es gerade gibt. Ein kleines Feature, einen Eisbrocken … [lacht] Manchmal reicht der Schnee nicht aus, aber wir schaffen es trotzdem immer, eine gute Session zu fahren und Spaß zu haben. Es ist cool, immer wieder dorthin zu gehen, besonders mit der alten Gang.

Ståle beim Sunset Shoot in Folgefonna | © Monster Energy
Ståle beim Sunset Shoot in Folgefonna | © Monster Energy

Du hattest schon damit begonnen, in regelmäßigen Abständen Videos unter dem Titel „Stale-LIFE“ zu veröffentlichen, aber so richtig in Fahrt gekommen ist das Projekt, als ihr beide beschlossen habt, gemeinsame Sache zu machen. Wie habt ihr euch kennengelernt?
Ståle: Spenny und ich haben uns während der Oakley-Woche in Mammoth kennengelernt. Er filmte dort schon einige Follow-Cam-Sachen für Oakley. Wie hieß das nochmal?

Spenny: Legends of the Fall Line.

Stale: Genau! Ich sah, dass er ziemlich gut im Followcam-Filmen war. Eines Abends, als wir alle bei Dinner waren und schon ein paar Drinks intus hatten, fragte ich ihn, ob er nicht Bock hätte, mit mir nach Laax zu fahren und ein paar Clips zu filmen. Er meinte: Ja, klar, warum nicht?! Also flogen wir nach Laax und er hat es gerockt! Und seitdem arbeiten wir zusammen an diesem Projekt und ich bin sein Babysitter. [lacht]

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