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Prime Snowboarding Magazine #28 | All Star

Die 28. Ausgabe des Prime Snowboarding Magazins erscheint weiterhin im größeren Format und auf neuem Papier! Die Highlights der neuen „All Star“-Ausgabe im Überblick.

Ab sofort könnt ihr die neue Prime Snowboarding Ausgabe #28 vorbestellen!

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe

In Zeiten von gesellschaftlicher Schnelllebigkeit, hat Prime Snowboarding die Handbremse gezogen und sich auf die Suche nach substanzieller Nachhaltigkeit in unserem Sport begeben. In der All Star-Sonderausgabe porträtieren wir eine Auswahl an Menschen, die Snowboarden über Jahrzehnte mitgestaltet und geprägt haben und es heute immer noch tun. Wer Snowboard fährt, kennt die Big Names und ihren Einfluss auf den Sport. In Prime Snowboarding #28 erwarten euch 20 spannende Interviews von David Benedek über JP Walker bis hin zu Kevin Backström, die interessante und tiefe Einblicke in die Karrieren und die Leben der Big Names geben. Absolut lesenswert!

Dean „Blotto“ Gray, USA

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Dean Blotto
PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Dean Blotto

Passend zum Heftthema „All Star“ präsentiert euch Dean Gray, besser bekannt als „Blotto“, eine Auswahl seiner Fotos aus den letzten zwei Jahrzehnten. Uns fällt kein anderer Fotograf ein, der über einen so langen Zeitraum „On top of the Game“ in diesem Beruf unterwegs ist wie der US-Amerikaner. Blotto ist nicht nur ein begnadeter Fotograf, er lebt und liebt Snowboarden, was er auf eindrückliche Art und Weise im Fotofolio beschreibt. Und ja, wer sich in der Snowboard- Fotografie versuchen möchte, braucht keine Kamera. Wie das funktionieren soll, erzählt der Größte seines Fachs im Interview.

Jeremy Jones, USA

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Jeremy Jones
PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Jeremy Jones

Einer, der seit über 30 Jahren Snowboarden lebt und es auch noch die kommenden 30 Jahre leben wird, ist Jeremy Jones. In den 1990ern und 2000ern stand Freeriden im Schatten von Freestyle und nur wenige schenkten der Freeride Community Aufmerksamkeit. Einzig Jeremy schaffte es immer wieder mit unglaublichen Filmaufnahmen, die Freestyle-orientierte Szene hinterm Ofen hervorzuholen. Inzwischen ist Freeriden ein großes Thema und Jeremy, wenn man so will, der All Star dieses Genres. Warum Jones es hasst, wenn er gefragt wird, wie lange er noch das machen kann, was er macht und warum Freeriden olympisch werden könnte, erzählt er euch in seinem Interview.

David Benedek, Deutschland

Der Münchner David Benedek gehörte zur ersten Generation Snowboard Kids in Deutschland, die Mitte der 1990ger die bis dahin eher alpin-orientierte Snowboard-Gemeinde aufmischten. David hatte nicht nur ein unbeschwertes und schnelles Mundwerk, sondern entwickelte sich auch auf dem Brett schnell und wurde wenige Jahre später zum Aushängeschild unseres Sports in Deutschland und der gesamten Snowboard-Welt. David wurde mehrfach zum Rider of the Year in den USA gekürt und hat mit seinem Riding und seinen Filmen die Progression des Sports maßgeblich beeinflusst. Warum David das aktuelle Trick Level an Contests kalt lässt, er ein manisch Getriebener war und warum der Münchner in einem Ranking der 100 einflussreichsten jungen Deutschen an Heidi Klum vorbeizog, erzählt er im Gespräch mit Prime Snowboarding.

Jamie Anderson, USA

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Jamie Anderson
PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Jamie Anderson

Es ist gar nicht so einfach, sich im Snowboarden ein Denkmal zu errichten, weil der geifernde Mob anstatt der Besten aller Zeiten lieber jedes Jahr ein neues Gesicht sehen will, und so haben sich über die Jahre hinweg viele vermeintliche Legenden jäh am harten Boden der Realität wiedergefunden. Eine, die es geschafft hat, beinahe drei Generationen von Snowboard-Zyklen nicht nur zu überleben, sondern förmlich zu dominieren, ist die Kalifornierin Jamie Anderson. Sie stand so ziemlich auf jedem Podium der Snowboard-Geschichte der letzten 20 Jahre und ist trotz fortgeschrittenen Alters immer noch die Fahrerin, die es zu schlagen gilt, beim Kampf um das verlockende Edelmetall. Bei unserer All Star-Wahl ist uns niemand leichter von den Lippen gegangen als die GOAT des Frauen-Snowboardens.

Tommy Delago, Deutschland

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Tommy Delago
PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Tommy Delago

Er war Teamfahrer für Sims mit Craig Kelly und Shaun Palmer, Produktentwickler für Gnu, er hat Snowboards für keinen geringeren als Gerry Lopez gebaut und gründete vor mittlerweile 32 Jahren eine der erfolgreichsten Snowboard-Firmen unserer Zeit: Nitro Snowboards. Tommy Delago hat Snowboarden von oben und unten gesehen, der Oberammergauer war so sinnstiftend für europäische Snowboard-Kultur, wie Jake Burton für Amerika. Wir haben mit dem Snowboardurgestein über fiktive Marketingdirektoren, Loyalität und die wichtigsten Unternehmen der Welt gesprochen.

Elias Elhardt, Deutschland

Elias Elhardt war schon im zarten Alter von 14 Jahren einer der besten Snowboarder Deutschlands und avancierte schnell zu Deutschlands größter Snowboardhoffnung. Doch Elias war zu scharfsinnig, zu nachdenklich, um „nur“ Snowboard-Profi zu sein. Und so kennzeichnet sich die Karriere des Oberstaufeners durch mehrere Brüche, Elhardts Metamorphose vom Contestfahrer zum Filmfahrer zum Filmemacher wurde oft argwöhnisch beäugt, aber egal was sich der Allgäuer in den Kopf setzte, am Schluss sollte es immer funktionieren. Und wenn jemand eine Einladung zur Natural Selection Tour bekommt und Movie Parts mit Travis Rice filmt, zeigt das vor allem eins, dass Elias in diese All Star-Ausgabe gehört.

Arthur Longo, Frankreich

Ein Frontmann muss es lieben im Rampenlicht zu stehen und die Crowd zum Kochen zu bringen. Eine Eigenschaft, die nicht jedermanns Sache ist. Arthur Longo schien lange Zeit so ein Kandidat zu sein, denn das mit dem Rampenlicht war einfach nicht sein Ding. Doch auch ohne Lärm zu veranstalten, kommt heute niemand mehr im Snowboarden an dem Franzosen vorbei. Mit seinem kreativen Riding gepaart mit unglaublicher Leichtigkeit, hat sich Arthur in den vergangenen 15 Jahren in die Herzen der Snowboard-Welt gefahren und ganz nebenbei die Level-Kluft zwischen Ottonormal-Snowboardern und Profisport geschlossen. Wir sind dankbar dafür jemanden wie Arthur in unserer Szene zu haben und waren gespannt, was er im All Star Interview zu erzählen hat.

Eero Ettala, Finnland

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Eero Ettala
PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Eero Ettala

Es gab eine Zeit, in der es schien, als wüchsen begnadete Snowboarder an Finnlands Bäumen. Lange Zeit dominierten die wortkargen Finnen das Contest- und Filmgeschäft in Europa, bis ein Big Name nach dem anderen aus dem nordischen Land die Karriere beendete. Eero Ettala ist der letzte aktive Zeitzeuge, der wie kein Zweiter das Aushängeschild für mehrere Generationen Finnen war, die im Snowboarden sich einen Namen machen konnten.Wir haben den Last-Man-Standing-Finnen zum Gespräch gebeten und mit ihm über Loyalität, dunkle Momente und den Grund gesprochen, warum er auch mit 100 Millionen auf dem Konto nichts an seinem Leben ändern würde.

JP Walker, USA

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | JP Walker
PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | JP Walker

Die Sagenwelt der Berge pfeift auf irdische Gerechtigkeit und Medienmeinung. Dennoch führte der Weg von John Paul Walker, besser bekannt als J.P. oder auch der Don, über die Snowboard-Szene hinaus vom Anekdotischen ins Legendäre. 20 Video Parts, Snowboarder of the year und Jibber of all Times, außerdem der erste Double Cork der Welt. Der mittlerweile 45-Jährige lebt nach wie vor von seinen Sponsorenverträgen und wirkt trotz fortgeschrittenem Alter fit wie ein Turnschuh. Kann man also eine All Star-Ausgabe drucken ohne den Mann, der unsere Snowboard-Kultur (und vielleicht auch die Skikultur) geprägt hat wie kein zweiter? Wir haben mit J.P. über Ski-Pro-Models, die Mutter von Peter Line und Sexangebote von Fans gesprochen.

Gigi Rüf, Österreich

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Gigi Rüf
PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Gigi Rüf

Gigi Rüf ist zweifellos das, was man einen echten Evergreen nennt. Was ihn allerdings von anderen Evergreens unterscheidet, ist die Tatsache, dass Gigi nicht für einen Moment oder eine Zeit steht, sondern sich im Snowboarden immer weiterentwickelt hat. Kaum ein anderer Rider hat über einen so langen Zeitraum mehr Coverage in den Magazinen rund um den Globus produziert, wie der Vorarlberger in den vergangen 25 Jahren. Wenn man so will, verkörpert Gigi die Vergangenheit, die Gegenwart und auch die Zukunft unseres Sports. Wie Gigi das geschafft hat und warum er seine Marke Slash nicht weiter beim „Nestlé“-Kon- zern des Snowboardens produzieren lassen wollte, erzählt er im All Star-Interview.

Henry Jackson, England

Die größten Gegner des Witzes waren schon immer die, denen er fehlt. Jackson fehlt dieser Skill mit Sicherheit nicht. Der Engländer hat ein Snowboard-Profil, das diverser kaum sein könnte: Vom Snowboard Shop-Verkäufer in Edinburgh zum Bannerman beim SPC Summer Camp, zum Headshaper im Penkenpark und schließlich zur bekanntesten Stimme der Snowboard-Welt. Henry Jackson ist ein Snowboard-Weiser, der manchmal nervt mit missionierender Übergriffigkeit, aber auch allzu oft begeistert mit seinem stets sarkastischen Unterton und seinem schier grenzenlosen Fundus an Schabernack. Henry Jackson hat es immer wieder geschafft, sich neu zu erfinden und den Zuschauer zu begeistern, er hat es außerdem geschafft, seiner Allgegenwärtigkeit zum Trotz nicht nervig geworden zu sein und ist auch deshalb seit beinahe 20 Jahren der bekannteste MC der Snowboard-Geschichte und somit ein absoluter All Star. Wir haben mit dem Wahlportugiesen über den Gefrierpunkt von Sperma, den Playground und die „Fotze“ Boris Johnson gesprochen.

Fredi Kalbermatten, Schweiz

Beim Interview mit Fredi durften wir den Ton des Gespräches mitschneiden, aber nicht das Bild. Der Grund, die Schweizer Style-Ikone hat nach eigener Aussage einen neuen Haarschnitt nötig. Wir sind dieser Bitte gerne nachgekommen, zählen doch im Gespräch eher die inneren Werte, die der inzwischen dreifache Vater definitiv besitzt. Fredi Kalbermatten ist im Snowboarden hoch geflogen und tief gefallen, aber Totgesagte leben eben länger und so ist der Walliser auch noch zehn Jahre nach seinem Aus im Burton Globale Team stilsicher unterwegs. Ein Rückblick auf eine 20 Jahre andauernde Karriere, die unseren Sport mit unglaublichem Riding, viel Ästhetik und ohne Hand Drags bei Ladungen geprägt und bereichert hat.

Martin „Hasi“ Halswanter, Österreich

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Martin Halswanter
PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Martin Halswanter

Wer ab und zu auf Contests unterwegs ist, wird sein Gesicht kennen. Die Präsenz des Burton TM ist einerseits auf sein Team zurückzuführen, aber seine Größe lässt ihn leuchtturmartig zwischen den meist kleiner gewachsenen Ridern erscheinen. Ein Leuchtturm trifft auf „Hasi“, wie Martin Halswanter von allen genannt wird, auch insofern zu, da er gefühlt schon vor der Gründung von Burton dort Teammanager war. Will heißen, Hasi ist ein alter Hase im Geschäft und hat über die gefühlten 200 Jahre TM-Tätigkeit so ziemlich jeden Big Name, der im Hause Burton herangereift ist, von der „Wiege“ bis in den „Ruhestand“ begleitet. Hasi ist in Europa zweifellos der All Star unter den Teammanagern, weshalb wir den Tiroler zum All Star-Gespräch gebeten haben.

Wolle Nyvelt, Österreich

„Es ist so hart einen guten Pow Turn zu filmen und es gibt nur einen Fahrer, der ihn perfekt kann: Wolle Nyvelt!“ Annie Boulanger. „Einer der ersten Fahrer, der technisch anspruchsvolle Freestyle Tricks in heftigen Big Mountain Lines gemacht hat“ Gigi Rüf. „Ich war in Alaska mit ihm und er ist Lines mit seinem Snowskate gefahren, die die meisten Snowboarder nicht mal mit Bindungen fahren würden“ Travis Rice. „Der beste Turn im Snowboard Game“ Bode Merrill. „Er hätte den „Rider of the Year“ Award schon viele Jahre vorher verdient.“ Romain de Marchi. Diese Quotes von einigen Big Names über den Zillertaler unterstreichen, wieso der dreifache Vater in dieser All Star-Ausgabe zuhause ist. Wir haben mit Wolle über Loyalität, Bar Fights und Nahtot-Erfahrungen gesprochen.

Thomas Alton, Österreich

Die Welt dreht sich und wir uns mit ihr. Nur in Damüls scheint es einen Trick zu geben, um der Erdrotation und der damit verbundenen Alterung zu entfliehen. Den Beweis liefern wir hier mit Thomas Alton, der 1999 den Snowpark Damüls aus der Taufe hob und ihn heute immer noch „sein Baby“ nennt. „Alton“, wie Thomas gerne genannt wird, ist in der „Damülser Zeitschleife“ nicht nur als Never Ending Shaper der Alterung entkommen, sondern sieht auch 23 Jahre nach dem ersten „Spatenstich“ genauso aus wie damals. In unserem Interview mit dem Vorarlberger haben wir auch festgestellt, dass der Mann etwas herrlich Jugendliches besitzt, dass er geschickt mit seiner Lebenserfahrung verknüpft, um Freestyle kontinuierlich weiterzuentwickeln, solange dabei nicht die Vorarlberger Gemütlichkeit zu kurz kommt.

Mathieu Crepel, Frankreich

Wenn du dich mit Gerry Lopez verabredest und er aufgeregter ist, dich kennenzulernen, als du ihn, dann musst du einiges in deinem Leben richtig gemacht haben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für einen Pro-Snowboarder, seine Karriere nach der aktiven Contest-Zeit zu verlängern: Du bekommst Kinder und machst sie zu Instagram Stars, du gründest eigene Contest-Formate, in denen du deine Stärken ausspielen kannst oder du wechselst die Sportart und lässt dich mit Mitte 30 zum Big Wave Surfer umschulen. Mathieus Motto: Für ein gutes Abenteuer ist man niemals zu alt, maximal zu langweilig. Crepel hat sich in den letzten Jahren auch in der Surfszene einen Namen gemacht: Er ist „that snowboarder guy“. Vier Weltmeistertitel in der Pipe im Gepäck, einmal X-Games Silber und eine 12 Meter Welle in Jaws und voila, fertig ist unser französischer All Star.

Halldor Helgason, Island

Halldor Helgason wurde von vielen großen Modemarken angefragt, ob er für sie modeln würde. Wir wollen gar nicht wissen, wie viel sie ihm dafür angeboten haben, aber der wohl authentischste Snowboarder aller Zeiten hat alle Angebote abgelehnt und sich nicht verkauft. Auf den größten Contests war der Isländer ein Überraschungsei, vom ersten bis zum letzten Platz war alles drin. Halldor hat mit seinen Film Parts regelmäßig Münder offenstehen lassen und für viele Lacher gesorgt. Was aber war das Geheimrezept für seinen Erfolg? Für Halldor Helgason war Snowboarden immer nur ein Spiel, weshalb sein Style wahrscheinlich so dermaßen mühelos scheint. Ohne Zweifel, der mit Abstand einflussreichste Snowboarder Islands ist international eine absolute Größe in unserem Sport!

Torstein Horgmo, Norwegen

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Torstein Horgmo
PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Torstein Horgmo

Der erste Triple Cork der Welt, das meistgeklickte Snowboard Video auf Youtube aller Zeiten, ein Quantum an X-Games Medaillen, Publikumsawards als der beliebteste Fahrer. Eine offizielle Auszeichnung durch internationale Snowboard-Medien? Fehlanzeige. Horgmo hat eine um sich selbst kreisende Szene immer auf den Arm genommen in einer Zeit, als Snowboard-Filme drohten im Pathos zu ersaufen und hat sich damit wohl um seinen Lohn in der durch die Core-Szene vergebenen „Rider of the Year“-Awards gebracht. Dem smarten Norweger dürfte es egal sein, denn auch ohne die in der Szene so begehrten Titel war Torstein global einer der einflussreichsten Fahrer aller Zeiten und damit ein absoluter Pflichtkandidat für dieses Magazin.

Kevin Backström, Schweden

PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Kevin Backström
PRIME Snowboarding Magazine #28 – Die All Star-Sonderausgabe | Kevin Backström

Backström war wohl der erste Snowboarder Schwedens, der es in die Highsociety seines Landes schaffte, mit allen Höhen und Tiefen. War er ein Sympathieträger? Nicht wirklich. Er wirkte ein wenig überheblich, unnahbar und leistete sich zu viele Fehltritte. Nach dem letzten Fauxpas erlangte der nonchalante Schwede internationale Bekanntheit wegen eines Sexismus Skandals, auf die er wohl gern verzichtet hätte. Es folgte der Rauswurf aus dem schwedischen Snowboardverband und damit verpasste KB die Möglichkeit auf die Teilnahme an den ersten Olympischen Spielen im Snowboard Slopestyle. Und auch wenn er erstmal zu schlucken hatte an dieser bitteren Pille, hätte dem smarten Schweden retrospektiv nichts Besseres als ein Rauswurf passieren können. Gemeinsam mit seinem Jugendfreund Tor Lundström startete er mit Beyond Medals die wohl heute erfolgreichste Filmcrew Europas und postet in Dauerschleife Clips, die tagelang den Snowboard Feed auf Instagram dominieren. Backström hat sich zu einem wahren All Star entwickelt.

Corvatsch, Schweiz

In unserer All-Star-Ausgabe kommen viele Größen unseres Sports zu Wort, die das Snowboarden maßgeblich geprägt haben und immer noch prägen. Aber es gibt auch Skigebiete, die ihren Anteil an der Entwicklung unseres Sports haben. Spontan fallen allen von uns hier mehrere Gebiete ein, die es verdient hätten, als All Star porträtiert zu werden. Wir haben uns für ein Porträt über den Corvatsch entschieden. Am Fuße der Berge dort wurde nicht nur der Wintertourismus geboren, die Skigebiete des Corvatsch haben auch unseren Sport seit Anfang der 1990er-Jahre geprägt und die Region ist dabei, Snowboarden und den gesamten Freestyle-Sport auch in Zukunft zu nachhaltig fördern. Was wir damit genau meinen, erfahrt ihr hier im Porträt über einen echten All Star im Snowboarden.

Jetzt gleich die Prime Snowboarding Ausgabe #28 vorbestellen und diese sowie viele weitere Themen demnächst gemütlich Zuhause auf der Couch lesen!

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