Patrick Steiner hat geschafft, wovon einige träumen: Er hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und verdient seinen Lebensunterhalt damit. Und hat den ganzen Winter über Zeit, Snowboarden auf seine eigene Art und Weise zu dokumentieren.

  • Fotografiert seit: 2011
  • Kameras: Canon 5dmk4, davor 5dmk3
  • Objektive: Canon 8-15l, 24-70l, 70-200l, 400l
  • Geboren: 11.10.1987
  • Lebt in: Oberhofen, Tirol
  • Lieblings-Spot: Arlberg
  • Digital oder analog: Digital
  • Instagram: @patricksteinerphoto
  • Website: patricksteiner.eu

Snowboarden ist offen für jegliche Art von Stil und Interpretation. So wie sich die Fahrer durch ihre Styles voneinander unterscheiden, so heben sich natürlich auch die Fotos verschiedener Fotografen durch ihre Eigenheiten und Merkmale voneinander ab. Patrick Steiner kommt aus Tirol und hat es in der Zwischenzeit geschafft, sich vollständig durch die Fotografie zu finanzieren und ist in der Lage, den Winter komplett aufs Snowboarden auszurichten.

Was war dein erstes Foto, das in einem Magazin veröffentlicht wurde?

Mary Luggen mit einem Rock to Fakie an einer kleinen Quarterpipe, die wir in Hintertux gebaut hatten. Ich kann mich nicht mehr genau an das Jahr erinnern, aber dieses Foto hat es ins Golden Ride geschafft.

Bist du übers Snowboarden zur Fotografie gekommen oder hast du dich auch schon davor damit auseinandergesetzt?

Nachdem die Jungs, mit denen ich früher viel unterwegs war, recht schnell ziemlich gut wurden, habe ich immer wieder ein paar Fotos gemacht. Doch bald schon merkte ich, dass mir die kleine Kamera, die ich dafür benutzte, nicht mehr reichte. Ich wollte bessere Fotos machen und mich ernsthafter mit der ganzen Sache auseinandersetzen.

Mario Käppeli, Cab 540°, Arlberg | © Patrick Steiner
Mario Käppeli, Cab 540°, Arlberg | © Patrick Steiner

>> Als Fotograf zieht man immer den Kürzeren, wenn’s um die guten Powder-Runs geht. Macht ihm das etwas aus?