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Yearning for turning – Hokkaido Hustle

Ihr habt Korua zu einer Zeit gegründet, wo es für alle Brands, egal wie groß oder klein, nicht einfach war. Was hat euch dennoch dazu bewogen, euer Brand, das sich zudem an eine spezielle Kundschaft wendet, ins Leben zu rufen?

Der Grund ist simpel: Für uns war Snowboarden schon immer eine geile Sache und als wir die Gelegenheit bekamen, unser eigenes Brand zu gründen, waren wir sofort Feuer und Flamme. Wir hatten natürlich gehofft, dass wir auf unsere Marke positive Resonanz bekommen würden, aber dass wir so schnell so viel gutes Feedback bekamen, hätten wir nicht gedacht. Es liegt sicherlich auch daran, dass wir trotz unseres sehr kleinen Teams viele verschiedene Fähigkeiten vereinen können und somit auch viele verschiedene Leute ansprechen. Dazu kommt die technische Entwicklung der Filmproduktion. Es war auf einmal möglich, mit recht kleinem Aufwand ein hochwertiges Video zu produzieren. Vor zehn Jahren wäre das nicht möglich gewesen.

Der Showroom von Korus Shapes | © Korua
Der Showroom von Korus Shapes | © Korua

Was bei euren Boards sofort auffällt, ist ihr cleaner Look und die völlige Abwesenheit jeglicher Grafiken. Ihr verzichtet sogar auf euren Markennamen auf der Base! Warum?

Man kann es an vielen Stellen beobachten: Logos werden immer dezenter, man ist längst nicht mehr so plakativ wie früher unterwegs. Und Snowboarden war so ziemlich das Plakativste, was man sich vorstellen kann! Jeder wollte verrückter und ausgefallener als der andere sein. Da macht es aus unternehmerischer Sicht natürlich Sinn, genau mit dem Gegenteil zu punkten. Auffallen durch Nicht-Auffallen. Aber das war es nicht alleine, es entsprach auch zu 100 Prozent unseren eigenen Vorstellungen und Wünschen, wie unsere Boards aussehen sollten. Im Grunde haben wir die meisten Entscheidungen so getroffen: Was fänden wir selbst geil, wenn wir uns ein Board nach unseren Wünschen zusammenstellen könnten? So sind wir meistens schnell auf einen guten Weg gekommen. So können wir auch eine breite Masse ansprechen und Snowboarden für sie attraktiv machen, denn rausgehen und carven kann jeder. Wie gut oder wie schnell bleibt dir selbst überlassen, aber im Grunde ist es etwas, was jeder genießen kann. Es ist ganz nahe an dem Snowboarden, was 99 Prozent der Leute am Berg tatsächlich machen.

Die aktuelle Korua-Kollektion | © Korua
Die aktuelle Korua-Kollektion | © Korua

Wenn wir schon von den 99 Prozent sprechen: Die meisten Leute haben kein Geld oder sind nicht gewillt, mehr als ein Snowboard zu kaufen. Auf dem Markt gibt es aber so viele verschiedene Shapes für so viele Einsatzbereiche, dass diese Entscheidung keine einfache ist. Gibt es überhaupt ein Brett für alles?

Wir haben Boards, die eine sehr große Bandbreite von Einsatzbereichen abdecken, aber ein Brett, das alles perfekt beherrscht, gibt es sicher nicht. Am Ende ist es auch eine Einstellungssache: Wenn du dir zwei Boards kaufst, eines zum Powdern und Carven und eines für den Park, hast du am Ende doch mehr davon und gibst letzten Endes auch nicht mehr Geld aus. Denn du wirst ja nie beide Bretter gleichzeitig fahren. Aber dafür hast du, wenn es Schnee gibt, das richtige Brett dabei, das sich ganz anders fährt als ein Park-Board. Ich denke, mit dieser Einstellung erhöht sich dein eigener Fahrspaß gewaltig und du gibst im Grunde nicht mehr Geld aus.

Ein gutes Schlusswort, denn nach maximalem Fahrspaß sind wir schließlich alle aus! Und unsere Leser können sich von euren neuen Produkten gleich hier bei uns im Heft überzeugen und anregen lassen. Danke, Nicholas, für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg! mit Korua Shapes!

Wollt ihr wissen, was Korua für die kommende Saison geplant hat? Dann schaut in unseren Ispo-Artikel rein!