Mit dem großen Finale in Los Angeles geht die diesjährige Air + Style-Tour zu Ende. Der Ring of Glory geht in diesem Jahr nach Norwegen, an die Hand des jungen Nitro-Fahrers Marcus Kleveland. Nur zwei Wochen nach dem Air + Style Festival in der Olympiaworld Innsbruck folgten die besten Snowboarder der Welt der Einladung von Shaun White nach Los Angeles, Kalifornien. Umringt von Palmen war der Exposition Park DTLA Schauplatz von 19 Musik-Acts sowie einer gewaltigen Rampe, in der Höhe vergleichbar mit einem 16-stöckigen Gebäude.

Nach einer spannenden Qualifikation am Samstag trafen am Sonntag die Top 8 im Finale aufeinander. Mit Marc McMorris, Sebastien Toutant, Torgeir Bergrem, Chris Corning, Sven Thorgren, Seppe Smits sowie den beiden Siegern von Peking und Innsbruck, Marcus Kleveland und Max Parrot, war reichlich Potenzial vorhanden, das Ding zu gewinnen. Mit dem höchsten Score im Semifinale und einem Triple Cork 1440 sowie einem Cab 1620 in der Wertung behielt Max Parrot auch im Finale die Nerven. Erneut wurden die besten zwei von drei Runs gewertet und Parrot konnte seinen Topspot erfolgreich verteidigen. Der Belgier Seppe Smits belegte Rang zwei, gefolgt vom Norweger Marcus Kleveland auf Platz drei. Für Max Parrot ist es der dritte Sieg bei einem Air + Style Event. Nach Platz 1 in Peking 2015 hat er nun alle drei Stops der Air + Style World Tour einmal für sich entscheiden können.

Max Parrot (links) aus Kanada gewinnt den letzten Tour-Stopp in LA, Marcus Kleveland aus Norwegen sichert sich den dritten Platz und damit den Tour-Sieg
Max Parrot (links) aus Kanada gewinnt den letzten Tour-Stopp in LA, Marcus Kleveland aus Norwegen sichert sich den dritten Platz und damit den Tour-Sieg

In der Gesamtwertung 2016/2017 dominierte Marcus Kleveland, der nach drei Podestplätzen, darunter der Sieg in Peking, den Ring of Glory überreicht bekam. Als einziger Österreicher am Start verpasste der Innsbrucker Philipp Kundratitz als 18. denkbar knapp den Einzug ins Semifinale der Top 16.

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