Afterlame Snowboard Movie. Ab und an ist es an der Zeit zurückzublicken. Selten macht das mehr Spaß, als wenn man sich dabei die Robot Food-Trilogie anschaut. Drei Filme die zum Besten gehören was es an Snowboard-Filmen je gegeben hat.

David Benedek hatte gerade seinen Part für Standard Films‘ „TB 10: Optigrab“ abgeliefert. Er war einer der europäischen Fahrer, die es geschafft hatten, weltweite Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Es hätte so weitergehen können und er hätte sicherlich noch einige weitere Parts mit den großen Snowboard-Filmproduktionen abliefern können, doch das war ihm zu wenig.

Er wollte mehr, weg von den beinahe schon traditionellen Mustern der US-Prroduktionen. Weg von den langen Freeride-Sequenzen, die – wie er in einem Interview mit dem snowboarderMBM 2001 verriet – seiner Ansicht nach die Filme unnötig streckten. Stattdessen wollte er viel mehr oder eigentlich ausschließlich Freestyle in den Filmen sehen. Also machte er sich zusammen mit einigen Gleichgesinnten auf, etwas Neues ins Leben zu rufen.

Das neue Baby ließ auch nicht lange auf sich warten, denn schon ein Jahr später wurde Robot Food gegründet und mit „Afterbang“ der erste Film veröffentlicht. Der Film schlug enorme Wellen in der gesamten Szene, was auch, aber nicht nur am Riding der Crew lag, sondern auch am Schnitt, der Musik-Auswahl und der durchweg kreativen Arbeit. „Afterbang“ bewies, dass es bei Snowboard-Filmen kein unverrückbares Konzept gibt, sondern dass die Filme gerade dadurch am Leben bleiben, immer wieder mit neuen Ideen belebt zu werden. In den folgenden zwei Jahren gesellten sich „Lame“ und „Afterlame“ in die Reihe und bildeten so die heute legendäre Robot Food-Trilogie.

Auch wenn es danach keine weiteren Robot Food-Filme gab, blieb David nicht untätig. Unter neuem Namen – Blank Paper Studios – veröffentlichte er „91 Words for Snow“ und „In Short“, zwei Filme mit erkennbar dokumentarischem Charakter, aber nicht weniger prägend.

Die Fahrer der Robot Food-Filme sind verschiedene Wege gegangen. Von einigen hört man immer noch in regelmäßigen Abständen, andere haben sich vom Leben im Rampenlicht zurückgezogen. Geblieben sind diese drei Filme, die schlichtweg nie an Reiz verloren haben.

Afterbang

Fahrer: David Benedek, Joni Malmi, Chris Engelsman, Jaako Seppala, Joni Makinen, JP Solberg, Jussi Oksanen, Louie Fountain, Travis Parker, Willie Yli-Luoma

 

Lame Snowboard Movie

 

Fahrer: David Benedek, Christoph Weber, Bobby Meeks, Chris Engelsman, Jaakko Seppala, Josh Dirksen, Jussi Oksanen, Louie Fountain, Scotty Arnold, Scotty Wittlake, Travis Parker, Willie Yli-Luoma

Afterlame Snowboard Movie

Fahrer: David Benedek, Scotty Arnold, Louie Fountain, Chris Engelsmann, Guillaume Morisset, Josh Dirksen, Charlie Morace, Christoph Weber, Bobby Meeks, Travis Parker, Jakob Wilhelmson, Hampus Mosesson

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