Traurige Nachrichten: Das Schweizer Brand Zimtstern wird sich vom Markt zurückziehen und seine Tätigkeit einstellen. Wie es dazu kommen konnte, erfahrt ihr hier. 

Das Schweizer Brand mit den charakteristischen Sternen, die immer wieder in ihren Designs aufgetaucht sind, zieht sich aus dem Snowboarden zurück. Es war in den letzten Jahren deutlich ruhiger um die Marke geworden und nun die Bestätigung, was viele vielleicht schon geahnt haben: Durch die schwierige Situation auf dem Bekleidungsmarkt sehen sich die Schweizer nicht mehr imstande, weitere Kollektionen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Wie es für die Team-Fahrer wie etwa Deniz Cinek oder Sina Candrian weitergeht, ist noch nicht bekannt. Wir können nur hoffen, dass sie schnell bei einem neuen Outerwear-Sponsor unterkommen. Anbei findet ihr die offizielle Pressemitteilung zum Ende des Brands.

„Die Schweizer Firma Zimtstern AG wird seine Geschäftstätigkeit im Laufe dieses Jahres nach und nach zurückfahren und geordnet einstellen. Gleichzeitig werden zurzeit verschiedene Optionen geprüft, ob und wie die wachsende Bike Wear Sparte erfolgreich weitergeführt werden kann. Die Bike Wear für die kommende Saison wird planmässig im Frühling 2018 ausgeliefert und bei den Zimtstern Händlern erhältlich sein.

Der Zimtstern-Rider Deniz Cinek in Hoch-Ybrig | © Zimtstern/Dominic Zimmermann
Der Zimtstern-Rider Deniz Cinek in Hoch-Ybrig | © Zimtstern/Dominic Zimmermann

Zimtstern darf auf eine ruhmvolle und bewegende Zeit zurückblicken, die vor über zwanzig Jahren mit Snowboard-Bekleidung «Made in Switzerland» begonnen hatte. Seit 1995 arbeitet Zimtstern mit grosser Leidenschaft daran, ihren Kunden und Anhängern Jahr für Jahr einzigartige Kollektionen zu präsentieren.

In den letzten Jahren musste Zimtstern jedoch erkennen, dass aufgrund der angespannten Marktlage eine dauerhaft pro table Geschäftstätigkeit nicht mehr möglich ist. Auch nach zahlreichen Sparanstrengungen in den letzten Jahren ist es gerade im Kerngeschäft der Ski- und Snowboardbekleidung zunehmend schwieriger geworden, rentabel zu arbeiten. Die generell nachlassende Bedeutung des Schneesports im Heimmarkt und des Snowboardens im Besonderen, die Frankenstärke und das veränderte Konsumverhalten haben letztlich zur strategischen Entscheidung geführt, zukünftig keine neuen Kollektionen mehr zu entwickeln und zu vermarkten.

Wie wird es nun für Sina Candrian weitergehen? | © Zimtstern
Wie wird es nun für Sina Candrian weitergehen? | © Zimtstern

Die elf Mitarbeitenden und die Fachhändler wurden bereits im Spätherbst 2017 über den Entscheid informiert. Die Zimtstern Stores in Lenzerheide, Flims-Dorf, Zürich-Altstetten und Suhr bleiben bis im Frühling 2018 geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten können der Website unter www.zimtstern.com entnommen werden.“

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