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Zum 20-jährigen Jubiläum des Shred Down wurde in Westendorf mächtig aufgefahren: Bänked Slalom, Side-Events, Unterhaltung für die Kids, Preise, Partys, Live-Musik… Das perfekte Wochenende! 

>> Weitere Infos findet ihr auf shreddown.rocks

In den vergangenen Jahren schien die Abwärtsspirale des Snowboard-Sports in der Öffentlichkeit unaufhaltsam nach unten ins Verderben zu führen. Doch Totgeglaubte leben länger! Einer, der davon ein Lied singen kann, ist Gogo Gossner. Der erste Österreicher, der Mitte der Neunzehnneunziger Footage in News School Videos aus Amerika erhielt, ist Gründer und Organisator des inzwischen legendären Shred Downs in Westendorf. Das Event feierte am vergangen Wochenende sein 20-jähriges Jubiläum. Ein Pflichttermin auch für Prime Snowboarding, da Teile der Redaktion Gogo als Fahrer sowie sein Event Shred Down in den vergangen 20 Jahren miterlebt und begleitet haben.

Gogo Gossner | © Boardplay
Gogo Gossner | © Boardplay

Zum runden Geburtstag des Boarders Playground, wie Gogo vor 20 Jahren sein Park-, Event- und Lifetime Projekt taufte, schenkte sich der zeitgleich ins Leben gerufene Event Shred Down eine zweite Jugend, indem er das bisherige Slopestyle-Format in den Bänken Slalom presented by Ästhetiker verwandelte. Weg vom Extrem- und Hochleistungssport hin zu den Wurzeln von Snowboarden, mit denen Gogo einst  gemeinsam aus dem Erdboden heraus in die Höhe des Snowboard-Booms wuchs.

Steve Gruber schaut sich den Kurs schon mal ganz genau an | © Boardplay
Steve Gruber schaut sich den Kurs schon mal ganz genau an | © Boardplay

Die Strecke des Bänken Slalom verlief unter dem Parklift, der Gampenkogelbahn und endete mit der Ziellinie an der Chill Area der Parkhütte. Gogo und die Playground- Crew verstehen nach 20 Jahren Park und Events nicht nur wie der Hase im Business läuft, sondern auch auf was er am liebsten hört. Mit allerfeinsten Beats wurden die Teilnehmer an der Ziellinie begrüßte und nach ihren kräftezehrenden Runs zu allerlei Leckereien vom Grill in der Chill Zone im Boardes Playground Westendorf geladen.

Banked Slaloms sind für alle Generationen | © Boardplay
Banked Slaloms sind für alle Generationen | © Boardplay

Gestartet wurde in zwei Heats. Im ersten Heat mit verkürzter Länge, starteten die Groms und Kids bis neun bzw.  14 Jahre, unterteilt in Jungs und Mädels. Wer behauptet, im Snowboarden gäbe es keinen Nachwuchs hat sich geschnitten. Beim Bänked Slalom pushten sich jede Menge Groms und Kids mit viel Spaß und Können durch die Steilkurven und ließen mit ihrer Performance den Funken der Freude auch auf die Großen überspringen, die ihnen im zweiten Heat folgten.

Über die volle Länge des Bänked Slalom wurde traditionell einzeln und auf Zeit gestartet. Der Heat unterteilte sich nach Men und Women sowie in Youth, Open (Erwachsene) und Masters (ab 40 Jahre). Das hochkarätige Startfeld versprach Spannung, die auch geliefert wurde! Denn in den Kurven wurde nach der Ideallinie gesucht und massiv gepusht bis die Schenkel auf den letzten Metern zu explodieren schienen. Am Ende Stand bei den Open Men Bonfire-Pro Werni Stock ganz oben auf dem Podium, gefolgt von Tom Tramnitz und Stefan Fankhauser. Bei den Mädels gewann Jacky De Jong vor Stefanie Pfauth und Vera Margreiter. Bei den Masters Women setzte sich Nicola Thost durch, die ebenfalls ihr 20-jähriges Jubiläum ihrer Halfpipe Goldmedaille bei den olympischen Winterspielen in Nagano 1998 feiert. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Sandy Gezenk-Kröll und Claudia Schrott.

Nicola Thost auf dem Weg zum Sieg | © Boardplay
Nicola Thost auf dem Weg zum Sieg | © Boardplay

Bei den Masters der Herren gab es am Ende einen Dreifach-Sieg für die Ästhetiker-Urgesteine aus dem Zillertal. Wolle Nyvelt siegte vor seinen Shred Buddies Steve Gruber und Tom „Beckna“ Eberharter, die allesamt der nächsten Generation zeitlich davonfuhren. Die Drei vereint auf einem Podest, verkörperten über 100 Jahre Shred-Kultur à la Ästhetiker, ein Traum!

Stolz wie Bolle: Papa Nyvelt | © Boardplay
Stolz wie Bolle: Papa Nyvelt | © Boardplay

Der Bänked Slalom in Westendorf ist ein perfektes Beispiel dafür, dass es kein zu Jung oder zu Alt im Snowboarden gibt. Age is just a Number!

>> die kompletten Ergebnisse findet ihr auf der nächsten Seite

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