Ein weiterer wichtiger Schritt in der Produktentwicklung kam 2011, als bei der "Airbrake" zum ersten Mal die SwitchLock-Technologie verbaut wurde, die ein schnelles Wechseln der Scheiben ermöglichte | Oakley
Ein weiterer wichtiger Schritt in der Produktentwicklung kam 2011, als bei der „Airbrake“ zum ersten Mal die SwitchLock-Technologie verbaut wurde, die ein schnelles Wechseln der Scheiben ermöglichte | Oakley

Oakley & Snowboarden – eine Erfolgsgeschichte

Doch lasst uns noch einmal einen Schritt zurück bis 1983 gehen. Nach dem Erfolg der Motocross-Goggles sah sich Jannard mit seinem jungen Brand nach weiteren Märkten um, in die er – ohne große Veränderungen am Produkt vornehmen zu müssen – expandieren könnte. Da lag der Wintersport nahe, denn auch hier nutzten die Sportler Goggles, um sich vor Schnee und Wind zu schützen. Nur kurze Zeit später, im Jahr 1988, wurden dann auch schon die ersten Snowboard-Teamfahrer an Bord geholt. Snowboarden war zu jener Zeit gerade dabei, Anlauf zu nehmen, um zu dem größten Trend bis dato im Wintersport zu werden. Bei Oakley erkannte man diesen Trend und leitete daher früh die nötigen Schritte ein, um bald untrennbar mit diesem Sport verbunden zu sein.

Was war dafür nötig? Auf der einen Seite natürlich, die Entwicklung und ständige Verbesserung der Produkte immer weiter voranzutreiben. Für Oakley selbst steht dabei eine Technologie aus jüngster Vergangenheits ehr weit im Vordergrund: Die Prizm-Technologie. Wer in den Bergen unterwegs ist, hat ständig mit wechselnden Lichtverhältnissen zu tun, die durch den mitunter schnellen Wechsel von Sonne und Wolken entstehen. Diese wechselnden Lichtverhältnisse machen es dem Fahrer mitunter schwer, Kontraste im Schnee zu erkennen. Je weniger Kontraste er in seiner Umgebung erkennen kann, desto schwieriger wird es, Hänge, Jumps oder sonstige Features richtig einzuschätzen. Die Prizm-Technologie basiert auf der jahrelangen Forschung der Lichtverhältnisse und der Reaktion des menschlichen Auges. So konnte man feststellen, dass bestimmte Licht- und Farbspektren besser vom Auge aufgenommen werden als andere. Neben der geringeren Ermüdung des Auges wird durch das Herausfiltern dieser „schlechten“ Farbspektren auch die Kontrastfähigkeit um ein Vielfaches erhöht. Und besser sehen bedeutet besser fahren. Das mag banal klingen, ist jedoch von entscheidender Bedeutung.

>> Das Team – Rückgrat jedes Brands