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DC steht ursprünglich für Droos Clothing, ein Skate-Brand, das von Danny Ways älterem Bruder Damon Way und Ken Block gegründet wurde. Mit Bruder Danny und Colin McKay als ersten Teamfahrern, hatte DC nach der Umfirmierung ab Tag eins im Jahre 1994 zwei der ganz Großen des Sports als Aushängeschilder unter Vertrag. Weitere namhafte Pros folgten und DC erlebte einen Hype, den es so im Skaten lange nicht gegeben hatte. Die erste „DC Super Tour“ 1997 bestätigte dies. Der einzige Stopp im deutschsprachigen Raum von insgesamt dreien in Europa war Frankfurt. Die Halle, in der sonst zigtausende Fans Musikkonzerte oder Eishockey-Spiele besuchten, platzte regelrecht aus allen Nähten. Skater aus ganz Europa wollten unbedingt dabei sein, wenn ihre Stars zum ersten Mal eine Show auf dem alten Kontinent fuhren.

Einstieg ins Snowboarden

Kein gewöhnlicher Skikeller, sondern die Spinde im DC Mountain Lab | © DC Shoes
Kein gewöhnlicher Skikeller, sondern die Spinde im DC Mountain Lab | © DC Shoes

DC schaffte es, innerhalb von nur vier Jahren eine regelrechte Omnipräsenz im Skateboarding zu erreichen und stieg 1998 in das florierende Wintergeschäft ein. Selbstverständlich wurde dieser Schritt nicht ohne entsprechend namhaftes Team gegangen und so lachten vom ersten DC-Winterkatalog niemand Geringeres als JP Walker, Nate Cole, Devun Walsh und Björn Lines, die den ersten Boot namens „The Serum“ der Snowboard-Szene präsentierten. In den Anfangsjahren bestand die DC-Winterproduktpalette aus einer kleinen, aber feinen Boot-Range und Klamotten. Das Team wuchs und Fahrer wie Travis Parker, Eddie Wall, Travis Rice oder Torstein Horgmo verhalfen der Company zu einer beachtlichen Wahrnehmung auf dem Markt. Beachtlich war auch die Fertigstellung des DC Mountain Labs, einer privaten Mountain Lodge, die keine Wünsche für träumende Snowboarder offen ließ.

>> Das DC Mountain Lab

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