Habt ihr nicht auch das Gefühl, ihr kennt diesen Kerl schon ewig? Seit er als kleiner Steppke ins Burton-Team aufgenommen wurde, ist Mikkel Bang nie mehr aus dem Fokus verschwunden. Wir haben uns mit ihm auf ein Bier und zum Gedankenaustausch in München getroffen.

Mikkel BangMal ist mal mehr, mal weniger präsent, aber immer da. Im Moment ist er unzweifelhaft sehr präsent und hat in seinen letzten Video-Parts mit Travis Rice oder aktuell mit Absinthe Films (Mikkels Full Part aus „Turbo Dojo“ könnt ihr euch auf Seite XX anschauen) bewiesen, dass er noch lange nicht genug hat. Ein Charakter-Snowboarder mit einer Menge zu erzählen. Wir haben die Premiere in München und die Einweihung unserer neuen Redaktion dafür genutzt, Mikkel auf ein Bier und ein paar Worte über ihn und seine Laufbahn zu treffen.

Mikkel Bang in der Redaktion vom Prime Snowboarding Magazine
Mikkel Bang in der Redaktion vom Prime Snowboarding Magazine

Du bist einer dieser Fahrer, bei denen man das Gefühl hat, sie seien schon immer da gewesen. Und schon immer Teil des Burton-Teams! Wie lange ist das nun schon her?
Das war 2001, ich war damals gerade elf Jahre alt. Ich hatte nichts als Snowboarden im Kopf und wurde in diese Welt geworfen, in der ich genau das tun konnte, worauf ich am meisten Lust hatte.

Wie war das für dich, hast du verstanden, was um dich herum alles geschieht?
Nein, das kann man von einem Kind in diesem Alter auch nicht erwarten. Ich bekam die Möglichkeit, so viel zu snowboarden wie möglich, neue Leute kennenzulernen, Contests zu fahren, Freunde zu finden, Blödsinn zu machen. Snowboarden war genau mein Ding. Fußball oder andere Mannschaftssportarten konnte ich nicht leiden, ich stand auf Skaten und Snowboarden, denn da gab es niemanden, der dir Vorschriften machte. Du gehst auf den Berg und machst dein eigenes Ding. Das war es auch, was mich all die Jahre bis heute am Snowboarden hat festhalten lassen. An den Punkt zu kommen, wo du alles andere vergisst, nur im Jetzt existierst und es keine anderen Regeln außer deinen eigenen gibt.

© Burton/Gabe L'Heureux
© Burton/Gabe L’Heureux

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