Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – wir sind in den Genuss gekommen diese Snowboards bereits letzten Winter zu testen und haben für euch eine Liste mit den Brettern erstellt, die uns am meisten zugesagt haben und diese Saison auf den Markt kommen. 

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Wichtig beim Kauf eines Snowboards: Fachbegriffe leicht erklärt.

Jede Snowboard-Hersteller verwendet eine Vielzahl an Fachbegriffen für seine verwendeten Materialien und Profilen. Wir haben hier für euch den Dschungel an Eigennamen einfach erklärt zusammengefasst, damit ihr beim Kauf eures Snowboards auch wisst, um was es geht.


BASE
Hier benennen wir nur ob die Base gesintert ist oder nicht und auf welchem Level sie sich bewegt. Wir verzichten im Auftrag der Vergleichbarkeit auf die firmengegeben Namen. Level 1 ist die am simpelsten gesinterte Base, Level 3 das Optimum. Bei Level 3 ist entweder Graphit oder Carbon beigemischt. Natürlich gibt es auch Bases die gar nicht gesintert sind, das kommt im All-Mountain Segment jedoch eher selten vor.

PROFIL
Gullwing, V-Base, Superman-X- Wolverine Rocker. Das klingt alles sehr speziell und mag verkaufsfördernd sein, aber im Sinne der Vergleichbarkeit beschränken wir uns auf Rocker und Camber und beschreiben, wo am Board welches Profil sitzt.

 

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – K2 Alchemist

Auch dieses Jahr schafft es das K2 Alchemist wieder in unsere Bestenliste, K2 Ingenieur Justin Clark hat es auch im dritten Jahr nochmal geschafft, kleine Schwächen auszumerzen und hat hier ein nahezu perfektes Snowboard für den ganzen Berg gebaut.

Was gefällt uns am K2 Alchemist?

Durch die Spectral Braid Technologie lässt sich die Torsionssteife von Nose zu Tail beliebig verändern und das verändert das Fahrgefühl komplett. Der torsionale Flex wurde hinter den Bindungen steifer gehalten, was dafür sorgt, dass das Alchemist wirklich in jedem noch so eisigen steilen Hang die Kante hält, zwischen den Bindungen ist der Flex deutlich weicher und die Kurveneinleitung funktioniert dadurch um ein vielfaches besser.

Der Radius des Boards ist so gehalten, dass wir mit dem Alchemist eine durchaus drehfreudige Allzweckwaffe unter den Füßen hatten, die man auch gut und gerne in den Park entführen kann, vor allem auf großen Jumps hat der Leitstern aus dem Hause K2 überraschend gut funktioniert. Das Problem der beiden Vorgänger Modelle mit einer etwas zu weichen Nose hat Justin Clark nun durch eine eingelassene Carbonspange ausgemerzt, wir sind gepsannt was an diesem Board im nächsten Jahr überhaupt noch verbessert werden soll. Auf den Kern gibt K2 eine Garantie von 5 Jahren. Wenn das mal keine Ansage ist.

Was gefällt uns am K2 Alchemist 22/23 nicht?

In den beiden Vorgängermodellen hat uns vor allem das schlichte Design mit dem in der Nose eingelassenen Spaceglass überzeugt. Auch die Farbgebung hat schön kontrastiert und hat die Wertigkeit dieses Boards untermalt. Auch im Modell 22/23 steckt so ziemlich alles an Technik drin, was man mit Geld kaufen kann, allerdings finden wir das Design etwas weniger ansprechend, aber das ist ja zum Glück Geschmacksache und in unseren Augen absolut zweitrangig.Die besten All-Mountain Snowboards 22/23

Specs K2 Alchemist 22/23

  • Profil: Directional Camber
  • Shape: Directional
  • Flex: 9/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Holzkern aus Bambus, Paulonia und Esche
  • Radius: 7,80 – 8,10 Meter

 

 

Das K2 Alchemist bekommt ihr hier zu kaufen. 

 

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – Nitro Team

Wie auch könnte das Nitro Team in unserer Bestenliste fehlen? als ich noch ein ganz kleiner Wuzel war, lag am heiligen Abend das Nitro Team unter dem Weihnachtsbaum und mittlerweile bin ich ein verdammt alter Sack. Dieses Brett ist älter als fast jeder aktive Contestfahrer und dementsprechend auf einem verdammt hohen Niveau. Jedes Jahr wurde noch etwas dran gefeilt, vor allem wird im Hause Nitro extrem auf das Feedback der Teamfahrer geachtet und das merkt man am Fahrverhalten dieses Boards. Das Team macht auch mit dem diesjährigen Modell seinem Titel „All-Mountain“ Snowboard alle Ehre und dieses Gerät funktioniert in wirklich jedem Terrain.

Auf diesem Board hat Ludvig Bilthoft übrigens seinen Beyond Medals Part gefilmt, der ohne Abgang als der stärkste Videopart des Jahres bezeichnet werden muss. Das Brett funktioniert wirklich in jedem Terrain und wird seinem Namen absolut gerecht.

Was gefällt uns am Nitro Team 22/23?

Das Board ist ein wahrhaftiges Chameleon. Es gibt wenige All-Mountain Snowboards die uns mit einer derart guten Parkperformance überzeugt haben. Kein Wunder, ist der Shape des Boards doch auch nicht ohne Hintergedanken Directional Twin. Die Rückstellkraft des Cambers ist sehr gut, das Brett greift und funktioniert in jedem Terrain, um auch im Powder schön aufzuschwimmen hat Nitro die Nose länger als das Tail gehalten.

Was gefällt uns nicht am Nitro Team 22/23?

Es gibt All-Mountain Snowboards die etwas besser im Powder aufschwimmen, dafür leidet dann die Parkperformance darunter, auch auf der Piste sind diese Bretter oft nicht so stabil wie das Nitro Team.Die besten All-Mountain Snowboards 22/23

Specs Nitro Team 22/23

  • Profil: Directional Camber
  • Shape: Directional Twin
  • Flex: 7/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Holzkern aus Pappel
  • Radius: 10,7 – 12,4 Meter

 

 

 

Das Nitro Team könnt ihr hier kaufen. 

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – Ride Peaceseeker

Wir hatten auch hier das Glück, den Peaceseeker im französischen La Rosiere bei allerbesten Schneebedingungen auf Herz und Nieren testen zu dürfen und auch der Peaceseeker hat den Weg in unser Herz gefunden und sich seinen Platz auf unserer Bestenliste erstritten.

Was gefällt uns am Ride Peaceseeker?

Anders, als man es von einem Volume-Shift Board erwarten würde ist der Peaceseeker überraschend hart und reagiert ziemlich direkt. Wir waren das nicht gewohnt von anderen Volumshift Boards, weshalb es am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war. Aber diese Steifigkeit hat einen enormen Vorteil: Dieses Board hält auch bei hohen Geschwindigkeiten die Kante auf der Piste wie sonst nur Modelle mit deutlich längerer effektiver Kante, die gerockerte Nose und das angedeutete Swallow Tail lassen es schwimmen wie ein Boot (Wir hatten besten Powder in La Rosiere) und es ist durch die gestauchte Länge wendig wie ein Karnickel. Und was Ride schon immer kapiert hat: weniger ist manchmal mehr. Klassisches Schwarz mit weißen Nadelstreifen, ein Traum.

Was gefällt uns nicht am Peaceseeker?

Jahrelang kamen bei Ride Carmo Muster zum Einsatz und jedes zweite Brett hatte „War“ als Zugabe in der Namensgebung. Peaceseeker ist schon auffallend PC und versucht dem alten Trend entgegenzusteuern. Aber hey, wenn das einzige schlechte an einem Brett sein Name ist, können wir hervorragend damit leben, wir hoffen ihr auch.Die besten All-Mountain Snowboards 22/23

Specs Ride Peaceseeker

  • Profil: Directional Camber
  • Shape: Tapered Volume Shift
  • Flex: 7/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Espe, Paulonia, Bambus
  • Radius: 4,5-7,9

 

 

 

 

Das Ride Peaceseeker bekommt ihr hier. 

 

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – Korua Dart

Das müssen viele Brands anerkennen: Korua hat die Snowboardindustrie revolutioniert. Während viele nur Nachhaltig spielen, hat Korua einen Weg gefunden, wirklich nachhaltig zu sein. Wie die Schweizer/Deutsch/Amerika Company das geschafft hat? Ihre Boards haben jedes Jahr das gleiche Design und können so ganz normal abverkauft werden, ohne dass sie zu Auslaufmodellen degradiert werden.

Das besonders Gute: Es werden keine Snowboards für die Tonne produziert. Mit Nicholas Wolken hat Korua einen Snowboarder im Team, der wohl besser weiß als die meisten anderen, wie man ein Snowboard auf die Kante stellt. Die Yearning for Turnig Clips der letzten Jahre haben Bock gemacht da raus zu gehen und einfach nur über die Pisten zu carven und wir versprechen euch, das macht mit dem Dart unendlich viel Spaß. Auch wenn es auf den ersten Blick aussierht wie ein pures Powderboard, ist die Pistenperformance überraschend gut. Es hält die Kante ausgezeichnet, die Radien sind gut gewählt, im Powder ist es über jeden Zweifel erhaben.

Was gefällt uns am Korua Dart?

Zeitloses, schlichtes, stylisches Design. Gute Pistenperformance bei Powderorientiertem Shape. Das Board hält auch in schwierigen Pistenbedingungen die Kante gut und der Kantenwechsel ist trotz der Breite des Boards viel leichter als man auf den ersten Blick vermuten würde, gleichzeitig hat mir die Breite geholfen, Toe drags zu vermeiden (Schuhgröße 44.5) und die Schüssel mal richtig auf die Kante stellen zu können. Das Swallow Tail ist nicht nur im Powder ein Zugewinn, damit lässt sich auch die Kurve besser zufahren, es verringert den Radius am Ende der Kurve etwas.

Was gefällt uns nicht am Korua Dart?

Das Brett ist nur in breit erhältlich, das ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Allerdings verringert sich die Breite natürlich mit geringerer Brettgröße, ausserdem ist es allenfalls eine Frage der Gewöhnung, zwei Runs und man denkt man steht auf einem normalen Brett. Über das Design scheiden sich die Geister. Uns gefällt es sehr gut, ausserdem ist es ein Schritt in die absolut richtige Richtung in einer Szene, in der Nachhaltigkeit gebetsmühlenartig wiederholt wird, aber nicht besonders oft praktiziert wird.

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23

Specs Korua Dart

  • Profil: Directional Camber/Rocker Hybrid
  • Shape: Tapered Volume Shift
  • Flex: 5/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Pappel
  • Radius: 8,1 – 8,6 Meter

 

 

 

 

Das Korua Dart bekommt ihr hier. 

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – Jones Ultra-Flagship

Stellt euch mal vor, Hermann Maier würde aufs Snwoboard steigen – das Jones Ultra-Flagship wäre die Waffe seiner Wahl. Jones ist seit vielen Jahren mit dem Flagship dabei, das Ultra-Falgship setzt tatsächlich nochmal einen drauf und hat aus einem sehr guten Snowboarde ein sehr sehr gutes gemacht, das sich Jones allerdings auch mit barer Münze bezahlen lässt.

Was gefällt uns am Jones Ultra-Flagship?

Ihr habt Lust auf Expeditionen im höheren Gefahrenbereich, euch reichen chillige Wiesenruns nicht mehr sondern ihr wollte lieber steile, hochalpine Rinnen? Mit einer 10/10 Härte liefert das Brett die Power, die ihr für genau solche Expeditionen wollt, auch die gewellte Kante liefert vor allem bei widrigen Bedingungen starke Kontaktpunkte, das Brett hält so gut wie immer die Kante, wenn nicht ist es am ehesten ein Benutzerfehler.

Was uns besonders gut gefallen hat: trotz der Steifigkeit des Brett, fährt es sich auch im flacheren Gelände überraschend verspielt und wechselt schneller die Kante als man vermuten würde, die 3D Kontur in Nose und Tail macht es möglich. Das ist auch dem Auftrieb im Powder zuträglich. Es handelt sich um ein Board im absoluten High-End Segment, die verbauten Materialen machen es trotz der Steifigkeit überraschend leicht. Das Jones Flagship ist wohl das beste Board für die, die es richtig krachen lassen wollen.

Was gefällt uns nicht am Jones Ultra-Flagship

Lass uns ehrlich sein: über 1000 Euro für ein Snowboard auszugeben? Das ist wirklich starker Tobak. Allerdings bekommt man für sein Geld einiges. Aber GEld ist ja zum Glück relativ, also an die Unternehmensberater und Software Ingenieure unter euch: nehmt dasw Geld in die Hand und holt euch dieses feine Stück Snowboardkunst.

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23

Specs Jones Ultra Flagship

  • Profil: Directional Rocker – Camber
  • Shape: Tapered Directional
  • Flex: 10/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Paulownia mit Bambus-Stringern
  • Radius: 8,5 Meter

 

 

 

 

Das Jones Ultra Flagship gibt es hier. 

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – Capita Super DOA

Das Capita DOA ist eines der beliebtesten All-Mountain Boards aller Zeiten, das Super DOA ist einfach die Alpha-Version davon, wenn amn so will.

Was hat uns am Super DOA gefallen?

Muss ein All-Mountain Board direktional sein? Sicher nicht. Vor allem besteht unsere Redaktion aus alten Freestyle Hasen, die zwar nicht mehr die ganz großen Sprünge machen, aber gerne den ein oder anderen 180ger im Powder ziehen oder während Resort-Laps noch ein bisschen auf der Piste buttern.

Es ist wunderbar, dass es auch noch freestyle orientierte All-Mountain Boards gibt, vor allem wie das Super DOA mit einem etwas entschärften Camber, einem knapp überdurchschnittlich hartem Flex und leichtem Rocker in Nose und Tail. Damit fahrt ihr Powder, Park und Piste und es funktioniert in jedem Terrain überraschend gut. Für alle Fahrer, die sich nicht entscheiden können oder wollen, ob sie nun Freerider, Parkfahrer oder Pistencruiser sind, ist das Super-DOA eine sehr gute Empfehlung.

Was hat uns am Super DOA nicht gefallen?

Das eine geht immer auf die Kosten des anderen. Die Powderperformance des Boards ist super, aber natürlich etwas weniger gut als bei einem directional Taper. Dafür aber halt auch switch sehr gut! Das Super-DOA ist das perfekte All-Mountain Board für die unentschlossenen oder die, die kein Geld für mehrere Boards ausgeben wollen sondern alles mit einem fahren wollen.Die besten All-Mountain Snowboards 22/23

Specs Capita Super DOA

  • Profil: Directional Rocker – Camber
  • Shape: Tapered Directional
  • Flex: 10/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Paulownia mit Bambus-Stringern
  • Radius: 8,5 Meter

 

 

Das Capita Super D:O:A bekommt ihr hier. 

 

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – Burton Custom

Das Burton Custom ist das meistverkaufte Snowborad der Welt. Das ist einerseits sicherlich dem guten Marketing der Maerikaner geschuldet, andererseits irren sich so viele Menschen selten. Das Burton Custom hat Maßstäbe gesetzt und ist heute wie gestern eines der besten All-Mountain Snowboards, die es für Geld zu kaufen gibt.

Was hat uns am Burton  Custom gefallen?

Bleiben wir bei der Wahrheit – wir waren nie große Burton Fans und wir haben selten bis gar nie deren Bretter ausprobiert. Es war vielleicht die Angst vor dem Mainstream. In La Rosiere war es dann endgültig so weit und wir haben uns tatsächlich in ein Burton Custom gestrapt. Und es war leider verdammt gut. Kein Wunder, dieses Brett ist älter als Kinderschokolade und in diesem Board stecken mehr Entwicklungsjahre, als bei vielen anderen Firmen in allen Brettern zusammenaddiert.

Das Tail ist etwas kürzer als die Nose, aber so marginal dass es im Powder zwar hilft, die Switch Performance aber kaum beeinträchtigt und auch im Park ausgezeichnet funktioniert. Der Pop war sehr gut, die Kurveneinleitung schnell und auch im Minipark in La Rosiere hat es sowohl auf Rails als auch kleinen Jumps sehr gut performt.

Was hat uns am Burton Custom nicht gefallen?

Es ist sehr bissig für einen Twinshape. In manchen Momenten hätten wir uns ein bisschen mehr Verspieltheit gewünscht. Allerdings sind wir auch auf ein uneingefahrenes, fabrikneues Brett gestiegen.Die besten All-Mountain Snowboards 22/23

Specs Burton Custom

  • Profil: Directional
  • Shape: Camber
  • Flex: 6/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Keine Angabe zur Holzart
  • Radius: 7,4 – 8,7 Meter

 

Das Burton Custom gibts hier.

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – Bateleon Goliath Plus

Der Gründer von Bateleon ist wahnwitziger Weise kein Snowboarder, er war lediglich fasziniert von dem Sport und den da wirkenden Kräften. Der studierte Biophysiker Jorgen Karlson machte seine Idee der Triple Base zur Marke Bateleon die heute mit die besten Snowbords der Welt bauen.

Was hat uns am Goliath Plus gefallen?

Wir haben das Brett in 158W getestet und durch die Triple Base dreht das Brett noch schneller als Bretter mit Standardbreite. Das Brett ist trotz seines 7er Flex mega verspielt, drehfreudig, hat einen super Pop und im Powder fühlt sich die Triple Base wirklich Surfy an.

Was hat uns am Goliath Plus nicht gefallen?

Wir hatten nicht die Chance es auf großen Jumps zu testen aber wir haben das in den Jahren zuvor schonmal versucht – es ist und bleibt ungewohnt, außerdem wirkt es so, als wären Tricks damit ein wenig schwieriger zu stompen.

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23

Specs Bateleon Goliath +

  • Profil: Directional Camber Twin
  • Shape: Medium Camber
  • Flex: 7/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Pappel und Paulonia
  • Radius: 7,9 – 8,3 Meter

Das Goliath Plus gibt es hier!

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – Nitro Mountain

Bei dem Namen mussten wir das Brett einfach testen. Darüber hinaus stammt das Board aus des Meisters Hand selbst: Tommy Delago, seines Zeichens Mitgründer von Nitro Snowboards hat dieses Promodel für Griffin Siebert entworfen.

Was gefällt uns am Nitro Mountain

Euch ist bestimmt aufgefallen, dass die Jungs aus dem beschaulichen Oberammergau mit Firmensitz in den Staaten bereits das zweite mal in der Bestenliste auftauchen. Aber sie haben einfach verdammt gute Arbeit geleistet und weil wir uns nicht entscheiden konnten, ob wir nun das Team oder das Mountain mit in unsere Liste aufnehmen, haben wir einfach beide genommen. Die Tiefschneeperformance von dem Board war gigantisch, Delago hat sich für ein Oldschool Design mit neuester Technik entschieden. Der Camber hält die Kante hervorragend, durch die Stauchung ist es unglaublich wendig, vor allem in den französischen Wäldern kam uns das zu Gute. Auf der Piste ist das Brett stabil., lässt sich wunderbar carven und auch kleinere Pistentricks gehen problemlos.

Was gefällt uns nicht am Nitro Mountain

Es ist eben kein Twin und zwar funktioniert das Brett auf der Piste und im Powder ausgezeichnet, ein Parkspezialist ist es aber nicht. Allerdings haben wir mit diesem Brett schon 720s von Griffin Siebert gesehen. Ganz nach dem Motto: der Bauer der nicht schwimmen kann schiebts auf die Badehose.

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23Specs Nitro Mountain

  • Profil: Directiional Camber
  • Shape: Tapered directional
  • Flex: 7/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Pappel und Buchenholz
  • Radius: 7,9 – 8,3 Meter

 

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 – Amplid Singular

Die deutsche Snowboardlegende Peter Bauer wusste damals wie heute wie man ein Brett auf die Kante stellt, damals noch in Hardboots, heute dann doch lieber in Softboots. Mittlerweile hat der gebürtige Bayer die Fronten gewechselt und lässt nicht mehr für sich entwickeln sondern entwickelt selbst. Die Bretter aus dem Hause Amplid wussten schon die letzten Jahre zu überzeugen und auch dieses Jahr hat es mit dem Singular ein Board aus Peters Feder in unsere Top-10 geschafft.

Was hat uns am Singular gefallen?

Der Name ist Programm – mit diesem Brett wird ein Quiver eigentlich überflüssig. Das Brett gibt es als Directional und als Twin, zum Twin sollten die Freestyler unter euch greifen obwohl das direktionale Singular auch überraschend gut in Park-Laps funktioniert hat. Auf der Piste carvt es wie ein scharfes Messer, im Powder schwimmt es wie ein Boot. Das Singular hat uns in jedem Gelände überzeugt, wir würden eher zum Twin greifen, dass ist aber am Schluss Geschmackssache.

Was hat uns am Singular nicht gefallen?

Ist es nicht ein wenig widersprüchlich, ein Brett „Singular“ zu nennen, zu kommunizieren dass das Brett alles kann und dann zwei verschiedene Shapes anzubieten? Aber uns soll es egal sein, beide Bretter haben uns komplett überzeugt.

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23

Specs Amplid Singular

  • Profil: Low Camber
  • Shape: Directional
  • Flex: 6/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Pappel
  • Radius: 7,0 – 8,3 Meter

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23 -K2 Instrument

Der Name ist Programm – die Spielart dieses Instruments ist mit die schönste, die uns letzten Winter begegnet ist. Wir durften dieses Instrument im Brusthohen Champagne-Pow des Kosovos testen und auch wenn wir eigentlich eher unmusikalisch sind – dieses Instrument ist ganz nach unserem Geschmack.

Was hat uns am K2 Instrument gefallen?

Immer Wieder Justin Clark. Der neue K2 Snowboards Ingenieur ist ein Prodigy und mit dem Instrument ist ihm ein Geniestreich gelungen. Ein bisschen breiter als ein Standardbrett, dafür wurde der torsionale Flex optimal über Stringer gesteuert, der Kantenwechsel schein spielerisch leicht, der Pop ist immens und die Powderperformance aller erste Güteklasse. Kein Wunder dass sich Powderkoriphäe David Djite immer wieder für dieses und kein anderes Brett entscheidet. Das Brett kann Piste Powder wie kaum ein anderes in unserer Bestenliste.

Was hat uns am K2 Instrument nicht gefallen?

Durch die Breite mag es am Anfang etwas Träge wirken, vor allem auf Parkjumps muss man sich wirklich erstmal daran gewöhnen. Aber für den Hobbyshredder, der gerne auf der Piste trickst, einen 7er im Park schmeißt und gerne tiefe Graben in den Powder gräbt, für den ist dieses Brett ein absoluter Volltreffer.

Die besten All-Mountain Snowboards 22/23

Specs K2 Instrument

  • Profil: Directional Rocker – Camber
  • Shape: Directional
  • Flex: 7/10
  • Base: Gesintert Level 3
  • Kern:  Paulownia, Esche, Bambus
  • Radius: 7,55 -8,18 Meter

Das K2 Instrument bekommt ihr hier. 

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