Hier erfahrt ihr mehr darüber, wie es zu Union’s erstem Teammovie „Stronger“ gekommen ist und könnt den Film gleich noch mal in voller Länge anschauen.

Union Bindings haben zwölf Jahre nach Firmengründung ihren ersten eigenen Team-Movie herausgebracht. Der Film hat es in sich, was bei der Besetzung auch wirklich nicht verwunderlich ist. Für den größten Teil der Dreh- und Schnittarbeiten war die Pirate Movie Production verantwortlich, doch wer jetzt denkt, es handele sich bei „Stronger“ um einen Pirates-Film, der liegt falsch. Union hat dem Film einen eigenen Style verpasst, der bei vielen Leuten Zustimmung finden wird. Um es mit Georges Worten zu sagen: „Part after part after part with the best riders and the best music. No Bullshit. Straight up Snowboard porn.“

 

Gegründet wurde Union 2004 von George Kleckner, mit dem wir uns ausführlich über den neuen Team-Movie unterhalten haben, und Martino Fumagalli in Seattle, Washington. Die beiden hatten bereits langjährige Erfahrungen im Snowboard-Business sammeln können, spürten jedoch den Drang, etwas Neues und Eigenes zu starten. In einer Zeit, in der Snowboarden ziemlich weit oben auf der Welle des Erfolgs schwamm, konnte dieses kleine Brand mit seinen fortschrittlichen Bindungen schnell Erfolg verzeichnen. Die Produkte überzeugten, waren robust, von langer Lebensdauer und büßten selbst unter härtesten Bedingungen weder an Funktionalität noch Komfort ein. Im Laufe der Jahre wurden einige Materialien entwickelt, die einmalig auf dem Markt waren, wie zum Beispiel extrudiertes Aluminium, das die Bindungen noch leichter und widerstandsfähiger machte. Das junge Unternehmen profitierte ebenfalls sehr von einem Fahrer, der von Anfangan dabei war: Gigi Rüf. Heute bereits eine Legende, war der Vorarlberger damals schon eine feste Größe im Snowboarden.

 

Es gibt nicht viele Fahrer, denen uneingeschränkter Respekt entgegengebracht wird, egal mit wem man sich unterhält. Gigi gehört dazu. Er brachte sich von Anfangan voll in das Unternehmen ein, sein technisches und fahrerisches Know-how half den Entwicklern, die Bindungen weiter zu verbessern und auf die Bedürfnisse der Fahrer anzupassen. Dabei half ihnen auch der Umstand, dass sie über eine eigene Produktionsstätte verfügen, in der neue Entwürfe und Ideen innerhalb kürzester Zeit umgesetzt und produziert werden können, um von den Fahrern direkt getestet zu werden.

 

Das Unternehmen wuchs weiter und baute sein Team ständig aus. Heute fahren einige der besten Pros unserer Zeit auf Union Bindings, darunter Größen wie Gigi, Travis, Kazu, Torstein und viele mehr. In einer Zeit, in der man von rechts und links hört, dass wieder ein Fahrer von seinem langjährigen Sponsor gedroppt wurde, ist es gut zu wissen, dass es auch immer noch Firmen gibt, die sich nicht nur mit einer sehr kleinen Zahl an Top-Ridern begnügen, sondern großflächig Unterstützung bieten. Natürlich muss man dabei auch bedenken, dass keiner der Fahrer alleine von den Sponsorengeldern, die er von Union bekommt, leben kann, aber wenn du als junger Fahrer hier und da einen Trip ermöglicht bekommst und für deinen Stuff nichts bezahlen musst, ist dir auch schon sehr geholfen.

>> auf der nächsten Seite gibt’s „Stronger“ in voller Länge.