Wir haben für euch die beliebtesten Shapes herausgesucht und zeigen euch in diesem Ratgeber, welche Shapes sich für welchen Einsatz am besten eignen.

In den Labors, Kellern und Hinterzimmern der Snowboard-Industrie wird viel herumexperimentiert. Carbon, Kevlar, schnell nachwachsende Rohstoffe wie Bambus; es gibt wenig, was nicht ausprobiert wurde. Viele dieser Experimente bleiben für uns jedoch verborgen, denn wie oft zerlegt man schon sein eigenes Brett in die einzelnen Schichten, um nachzusehen, wie sich das beste Stück zusammensetzt?

Eine Sache, die uns jedoch sofort ins Auge sticht, ist der Shape eines Brettes. Nachdem in den Anfangsjahren viel herumprobiert wurde, hat sich der Twin-Shape herauskristallisiert und bei Boards für alle Einsatzbereiche durchsetzen können. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Jibber, Park- und Pipefahrer greifen fast immer zu einem Twin Tip. Bei Freeridern und Backcountry-Freestylern sieht die Sache jedoch schon wieder aus. Hier sind noch die meisten unterschiedlichen Shapes vertreten.

Shape Twin Tip[1] Twin Tip

 

Kurzbeschreibung
Nose und Tail besitzen die gleiche Form und Länge. Wir unterscheiden heute zwischen True und Directional Twin. Beim True Twin sind die Bindungsinserts genau mittig platziert, beim Directional Twin dagegen mit einem leichten Setback (nach hinten in Richtung Tail). Dadurch wird die Nose ein Stück länger, was im Tiefschnee für mehr Auftrieb sorgt.

Fahrverhalten
Twin Tips sind echte Freestyler. Dank des kleinen Radius sowie der kurzen effektiven Kante sind sie drehfreudig und verzeihen Fahrfehler. Diese Boards sind entwickelt worden, um Tricks zu machen. Bei hohen Geschwindigkeiten und im Tiefschnee weisen Twin Tips leichte Nachteile auf.

Einsatzbereich
Piste, Park, Pipe, Street

 

 

1
2
3
4
5
6
TEILEN