Richtig abgesichert in den Winterurlaub

Was müsst ihr beachten, damit ihr im Falle eines Unfalls im Winterurlaub die bestmögliche Versorgung erhaltet? Mit diesen Tipps seid ihr bestens abgesichert.

Schönstes Kaiserwetter, beste Schneeverhältnisse und eine frischpräparierte Piste – mehr braucht es nicht für den perfekten Wintertag in den Bergen. Doch schneller als man denkt, kann dieser Tag dank der eigenen Unachtsamkeit oder der von anderen vorbei sein und es kommt zum Unfall. Laut des Versicherungsverbands Österreich müssen allein in der Alpenrepublik jährlich mehr als 52.000 Wintersportler nach einem Unfall stationär behandelt werden. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), hat die wichtigsten Tipps zur richtigen Vorbereitung.

Tipp 1: Bergungskosten

Kommt ein Heli zum Einsatz, wird es schnell teuer
Kommt ein Heli zum Einsatz, wird es schnell teuer

Bergungskosten absichern! Kommt es unterwegs auf der Piste zu einer Verletzung, hilft oft nur eine aufwendige und häufig kostspielige Bergung. „Ein Helikopter-Einsatz kostet beispielsweise 80 Euro pro Minute und bei einer üblichen Bergungszeit von bis zu 60 Minuten geht das schnell in die Tausende“, erklärt Dreyer. Die anfallenden Kosten übernehmen viele Krankenkassen allerdings nur anteilig. Eine andere Möglichkeit sich hier abzusichern, wäre zum Beispiel eine private Reisekranken-Versicherung. Wichtig hierbei (da sich die einzelnen Policen teils stark unterscheiden): Die Such-, Rettungs- und Bergungskosten müssen explizit mit abgedeckt werden.

>> Was ist bei Behandlung und Rücktransport zu beachten?

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