Am 07. April wurde Stuben am Arlberg wie in jedem Jahr um diese Zeit von einer Horde Snowboarder der verschiedensten Generationen überrannt. Das gibt’s nur beim Longboard Classic!

Beim Longboard Classic in Stuben seit 19 Jahren nur um „2 Days of Peace, Love and Snow“, und das LBC im Jahr 2018 ein weiteres für die Geschichtsbücher: 470 aktive Teilnehmer shreddeten bei sonnig warmen Spring Wetter die 1001 Höhenmeter vom Albona Grat nach Stuben und die Vibes und die positive Energy, die dabei frei wurden, steigern die Vorfreude auf das 20-jährige Jubiläum noch weiter!

Perfekte Voraussetzungen | © Sam Oetiker
Perfekte Voraussetzungen | © Sam Oetiker

Die Vorzeichen hätten besser nicht sein können: Nach dem Rekord Winter gab es noch immer 1,5 Meter Schneehöhe in Stuben Ort. Die Wettervorhersage kündigte Bluebird und bis zu 20° Celsius an und so kam es dann auch!

Gar nicht so leicht, 470 Starter auf ein Foto zu bekommen! | © Sam Oetiker
Gar nicht so leicht, 470 Starter auf ein Foto zu bekommen! | © Sam Oetiker

470 gleichgesinnte Freerider fanden sich am Samstag, 7. April um 12:00 am Albona Grat ein, um gemeinsam den vielleicht letzten Run der unvergesslichen Saison 2018 zu zelebrieren. Gestartet wurde wie immer mit einem Massenstart in 3 Kategorien, jeweils mit „Geschlechtertrennung“: NoSchool Men/Women, Masters Men/Women, Oldschool Men/Women. Mit dabei einige der Favoriten aus den letzten Jahren darunter Matt Waibel in der Oldschool Wertung und das Dauerbrenner Duell Ralf Castelberg und Matthias Jorda bei den Masters.

Muck Müller hält die Massen informiert und bei Laune | © Sam Oetiker
Muck Müller hält die Massen informiert und bei Laune | © Sam Oetiker

Dank Speaker und Starter Muck Müller verlief der Start nicht ganz pünktlich. Dafür war es umso amüsanter und kurzweiliger, da Muck über sein Megafone regelmässig passende Sprüche zur Unterhaltung der Massen rausließ. Nachdem die 3 Kategorien hintereinander gestartet waren, blieben um 13:30h nur mehr die Kids und eine Handvoll Medienleute am Grat. Es ist mittlerweile Tradition, dass die Kids gemeinsam nach allen „Racern“ starten und die Abfahrt abseits der Rennstrecke im feinen Firn meistern. In der Zielarea angekommen, wurden die Kids von Organisator Paul Gruber genauso fulminant begrüsst und abgeklatscht wie die erwachsenen Rider zuvor.

Aufgeteilt in die verschiedenen Kategorien, stürzen sich die Fahrer in den Hang | © Sam Oetiker
Aufgeteilt in die verschiedenen Kategorien, stürzen sich die Fahrer in den Hang | © Sam Oetiker

Nun konnte man zum gemütlichen Teil des Tages übergehen. Reggae-Tunes von den lokalen DJs Mr Mood, DJ Support, MC Booga und Cashers Klay aus Lüzidas sowie 2 DJs vom Club Charlotte aus Innsbruck passten perfekt zum Sonnenschein in Stuben Ort und nach der Siegerehrung gab es dank Konvoi Snowboards noch die Italienische One Man Band Belly Hole Freak.

Die Siegerehrung dauerte mal wieder eine kurzweilige Stunde und auf dem Podium bei den Masters Mens konnte beim ewigen Duell Ralph Castelberg Matthias Jorda auf Platz 2 verweisen. Matt Waibel entschied die Old School Wertung für sich vor Phillip Wenter und der Österreichischen Snowboard Legende Bertl Kletzmair. Die No School Girls ging ebenfalls an bekannte Gesichter wie Tamara Günthard, Stefanie Günther und Elisabeth Dünser. Die weiteren Ergebnisse entnehmt bitte der Ergebnisliste! Um die eingangs erwähnten LOVE – Vibes zu unterstreichen sei noch erwähnt, das der LBC BFF Award (Best Friends Forever) an die treue LBC Teilnehmerin Tina Mazur verliehen wurde und LBC Stammgast und Vintage Snowboard Lover Peter Dresen seiner geliebten Anna einen Heiratsantrag auf der Bühne gemacht hat.

Das erfolgreiche LBC 2018 fand seinen Ausklang mit Retro Snowboard-Filmen im Party-Zelt und der mit einer Party mit den Legendären Mortal Kombat Sounds featuring UCee, die mittlerweile schon zum Inventar des Longboard Classic gehören.

Gerne möchten wir auf das 20te LBC in Stuben zu verweisen, welches am Samstag, 6. April 2019 stattfindet! Jeder der mindestens 1x beim LBC war, muss dort hin und mit uns Geburtstag feiern. Soviel hat Mastermind Paul Gruber schon versprochen: Es wird eine fette Sause mit noch mehr Live Sound und noch mehr Peace, Love and Snow – wenn das überhaupt noch möglich ist!

>> Review: Longboard Classic 2017

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