Snowboarden ohne Halldor Helgason wäre eine ganze Ecke weniger unterhaltsam. Seit seinem ersten Auftritt ist er nie wieder aus dem Rampenlicht verschwunden und mit seinen Video-Parts, seinem Style und seiner Art, sich selbst und die Dinge nicht allzu ernst zu nehmen, hat er unsere Szene nachhaltig geprägt.

Halldor hat ein ums andere Mal bewiesen, dass er einen guten Riecher dafür besitzt, was die Leute interessiert und wie sie sich am liebsten unterhalten lassen. Die Jackass-artige Attitüde der frühen Helgasons-Clips sorgte für schnell ansteigende Bekanntheit, doch Halldor war – neben all den derben Stunts und anrüchigem Humor – immer vor allem eines: ein extrem guter Snowboarder und er war gekommen, um zu bleiben und zählt heute zu den besten Snowboardern der Welt.

  • Boardlängen
    • 151 (Jib)
    • 156 (Park)
    • 157-159 (Pow)
  • Schuhgröße: 10 (US)
  • Stance: Regular
  • Winkel: + 18 / -18
  • Geboren am: 10.01.1991
  • Lebt in: Monaco
  • Instagram: @halldor_helgason
  • 25. September 2011: 1. Platz freestyle.ch, Big Air
  • 10. Februar 2011: Nike 6.0 Air & Style München
  • 29. September 2010: 1. Platz Göteburg Rail Battle
  • 28. Januar 2010: 1. Platz Winter X Games, Slopestyle
War Halldor einst eine der treibenden Kräfte was Double Inverts anging, so greift er sich heute lieber an die eigene Boardnase und genießt sichtlich die Ruhe, die mit dem richtigen Style aufkommt | © Howzee
War Halldor einst eine der treibenden Kräfte was Double Inverts anging, so greift er sich heute lieber an die eigene Boardnase und genießt sichtlich die Ruhe, die mit dem richtigen Style aufkommt | © Howzee
Zuallererst muss man dir gratulieren, denn du hast eine überaus erfolgreiche Saison hinter dir und wie man hört an die 100 A-Shots gesammelt. Das ist eine beachtliche Trick-Sammlung!

Danke, danke, danke! Es war wirklich eine gute Saison für mich. Ich bin viel zum Snowboarden gekommen und in der ganzen Welt herumgereist, während ich für „Arcadia“ gefilmt habe, den neuen Film von Transworld Snowboarding. Am Ende waren es tatsächlich 100 Shots, aber dazu gehören auch B-Shots und einige Slams [lacht]. Im letzten Winter habe ich für mich selbst die Regel aufgestellt, dass ich erst dann richtig feiern gehen und trinken durfte, wenn ich zehn gute Shots hatte. Es scheint, dass sich diese Regel wirklich bezahlt gemacht hat.

>> Eine Saison on the road