CAMPITA: Capita im Wald von Mt. Hood

Campita ist das alljährliche Get-together des Capita-Teams in Mt. Hood. Aus der ganzen Welt fliegen die Jungs ein, um am Lagerfeuer zusammenzusitzen, zu grillen und endlose Sessions am Berg zu fahren. Besser geht’s eigentlich nicht.

Campita: Die Anfänge

Mark Dangler, Kamera-Wizard bei Capita: „Es ist jetzt sechs Jahre her, seit sich eine kleine Gruppe von uns an diesem abgelgenenen Platz zum ersten Mal getroffen hat. Weit abgelegen an einem See in den Wäldern von Mt. Hood. Das erste Campita begann als kleines Familientreffen des Teams mit einigen Mitarbeitern aus der Umgebung von Seattle. Wir arbeiteten damals am ersten Defenders of Awesome und sahen das Camp als Möglichkeit, zusammenzukommen und Geschichten aus der hinter uns liegenden Saison zu teilen und über die kommende zu sprechen. Und alles, während wir eine der großen Snowboard-Traditionen hochhielten: Campen und Snowboarden im Sommer in Mt. Hood.

Capita-Familientreffen am Lagerfeuer | © snowboardmag.com/Joel Fraser
Capita-Familientreffen am Lagerfeuer | © snowboardmag.com/Joel Fraser

Und heute?

Sechs später ist aus der vormals kleinen Gruppe eine große Truppe geworden. In jedem Jahr, in dem wir Campita veranstaltet haben, ist das Treffen gewachsen und hat sich durch die unterschiedlichen Leute ständig verändert. Ein paar Mal sind die Yawgoons zu uns in die Wälder gekommen, ein anderes Mal kamen unsere Österreicher vorbei und auch die Kids aus Kanada waren dabei. Die Yasunaga-Zwillinge haben nicht selten ihre Sommer-Jobs gekündigt, um dabei zu sein und viel zu oft verwandelt Emmet Klocker, der Sales-Rep aus dem Mittleren Westen, das Camp in ein kulinarisches Spektakel.

Mike Ravelson | © snowboardmag.com/Joel Fraser
Mike Ravelson | © snowboardmag.com/Joel Fraser

In diesem Jahr brachte Emmet Verstärkung mit. Gemeinsam mit Erik Anderson, preisgekröntem Chefkoch und baldigem Restaurantbesitzer, tischte er uns zwanzig Meilen entfernt vom letzten bisschen Zivilisation ein Fünf-Gänge-Menü auf, das unsere Geschmacksknospen vor Freude aufjaulen ließ. Das Menü der ersten Nacht: Auf dem Feuer geräucherter Lachs, Gurken-Dill-Zwiebel-Salat und gegrillter Spargel. In der zweiten Nacht: Spanferkelporchetta-Sandwiches mit Paprika, gemischten grünen Salaten mit Fenchel und Orange und Bratkartoffeln. Emmet und Erik haben sich wahrlich selbst übertroffen.

Na denn: Mahlzeit! | © snowboardmag.com/Joel Fraser
Na denn: Mahlzeit! | © snowboardmag.com/Joel Fraser

Solche Dinge passieren nur, weil sich die Campita-Crew ständig verändert. Das ist auch der Grund dafür, dass das Camp nie langweilig wird. Am letzten Tag, nachdem wir mit ein paar Bier auf die letzte Session angestoßen hatten, waren wir uns alle einig, dass das Camp zwar vom Grundsastz immer gleichgeblieben, aber dennoch mit jedem Jahr besser geworden war. Camping, Grillen etc. sind wichtige Bestandteile, aber der hauptsächliche Grund, warum wir uns alle hier treffen, ist und bleibt Snowboarden.

Sleepy Stevens versucht gerade, von seiner geliebten Cola wegzukommen. Macht ihn aber auch nicht müder... | © snowboardmag.com/Joel Fraser
Sleepy Stevens versucht gerade, von seiner geliebten Cola wegzukommen. Macht ihn aber auch nicht müder… | © snowboardmag.com/Joel Fraser

Scott Stevens und Mike Rav nahmen sich die Minipipe vor, Kevin Backström, Dan Brisse und der 13-jährige Kanadier Jadyn Chomlack bekamen nicht genug vom großen Kicker des High Cascade Camps, während Geremy Guido, Pat Fava, Cullen Bernklau und viele mehr non-stop die Rails bearbeiteten.
Campita hat sich wirklich zu dem Sommer-Trip entwickelt, den wir uns immer gewünscht hatten. Es kommt nicht oft vor, dass ein gesamtes Team – Pros, Amateure, Kids aus der Region und dem Rest der Welt – gemeinsam abends am Lagerfeuer sitzt und tagsüber shredden geht. Danke an die High Cascade-Shaper, Timberline und Mount Hood, wir können das nächste Jahr schon jetzt kaum erwarten.“

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